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Meine ersten Kontakte mit dem Klavier hatte ich im Alter von drei Jahren. 
Den ersten Unterricht dann erhielt ich bei meinem Großvater, Reinhard Engels.

Nachdem dieser aus gesundheitlichen Gründen seine Karriere als Solist (Heldentenor an der Kölner Oper, sowie Wiesbaden, Graz, etc.) aufgeben mußte, übernahm er Chöre, hauptsächlich im Rhein-Siegkreis, im Bergischen Land sowie in Rheinland-Pfalz (Unkel, Bruchhausen). Ebenso war er tätig als Organist an St. Antonius in unserer Heimatgemeinde Kriegsdorf.

In der Grundschule Sieglar erhielt ich im Rahmen der musikalischen Früherziehung Flötenunterricht, darauffolgend Klavierunterricht an der städtischen Musikschule der Stadt Troisdorf im Schulzentrum Sieglar sowie regulären Unterricht im Fach Musik am städtischen Gymnasium Troisdor-Sieglar.Hinzu kam Klavierunterricht bei Frau Maria Schumacher in Troisdorf. 
Während der gesamten Zeit wurde meine musikalische Ausbildung durch meinen Großvater überwacht und intensiviert. 
Als Zwölfjähriger übernahm ich die ersten Organistenvertretungen an St. Antonius, sowie in der Krankenhauskapelle St. Johannes vor dem Lateinischen Tore in Sieglar. 
Mit fünfzehn Jahren trat ich als Sänger dem MGV 1892 Sängerbund Siegburg Braschoß bei. Ich studierte Gesang und Dirigat bei meinem Großvater Reinhard Engels, der diesen Chor 33 Jahre leitete. 
Bei verschiedenen Auftritten und Konzerten wurde ich hier als Begleiter am Klavier tätig. 
Nach dem Ableben meines Großvaters 1985 übernahm ich dessen Anstellung als Organist in Kriegsdorf für das Erzbistum Köln. 
Im gleichen Jahr trat ich dem MGV Kriegsdorf bei und wurde hier Vize-Chorleiter beim damaligen Chorleiter Bernd Radoch. In dieser Zeit wurde ich auch für dessen übrige Chöre als Begleiter und Vizechorleiter tätig. 
1986 übernahm ich als eigenständiger Chorleiter den Damenchor Kriegsdorf. 
Im Januar 1990 kam der MGV 1876 Liederkranz Aegidienberg hinzu, den ich dreizehn Jahre leitete. 
Nachdem bis 1990 die Herren Peter Neßhöver und Peter Josef Eich als Nachfolger meines Großvaters beim Sängerbund Braschoß tätig waren, übernahm ich im Juni das Dirigat. 
  
Parallel nahm ich weiteren Unterricht bei Herrn Professor Hans-Wolfgang Schmitz, Chordirektor der Kölner Oper, dem damaligen Chef meines Vaters Raimund Engels. Mein Vater gehörte über 45 Jahre dem Kölner Opernchor an. Er studierte ebenfalls Gesang bei seinem Vater Reinhard Engels. 
Hieraus resultieren auch meine bis heute intensiven Kontakte zur Kölner Oper. 
  
Im Juni 1992 übernahm ich als Nachfolger von Herrn Erich Rudolph den MGV 1876 Siegburg – Kaldauen. 
Diesen Chor leitete bis 1985 ebenfalls Reinhard Engels 15 Jahre lang. Den MGV Kaldauen leitete ich 18 Jahre bis 2010. 
Hinzu kamen der Gemischte Chor des MGV Buisdorf, der MGV Friedrich-Wilhelms-Hütte, der Bäckerchor Siegburg, der Bäckerchor Köln. Durch meine Tätigkeit beim Bäckerchor Köln wurde ich für den Zeitraum von zwei Jahren Bundeschorleiter der Deutschen Bäckerchöre. 
Des weiteren übernahm ich den MGV Swisttal-Heimerzheim und den MGV Asbach / Westerwald. 
Seit September 2006 leitete ich ebenfalls den MGV Caecilia Bruchhausen und den MGV Concordia Rheinbreitbach in Chorgemeinschaft. 
Im Jahre 2010 habe ich die Zusage für die Übernahme des Dirigates von zwei Behindertenchören der Rhein-Sieg-Werkstätten zugesagt. Diese und einen weiteren dritten leite ich bis heute.

Ebenfalls leite ich bis heute den Gemischten Chor Hangelar.
An der Filialkirche Donrath des Pfarramtes St. Johannes Enthauptung zu Lohmar war ich zusätzlich für 4 Jahre als Organist tätig. 
  
Am 28.01.1995 wurde ich auf Grund meiner Ausbildung und zehnjhähriger Berufserfahrung Mitglied im Fachverband Deutscher Berufschorleiter (FDB) und somit autorisiert, die Berufsbezeichnung „Chordirektor“ zu führen. 

  
Mit frohem Sängergruß herzlichst 
  
Marcel Raimund Engels

Chordirektor FDB